» 27 April 2005

Hello stranger from Michigan!

Who's the user that spends epic sessions on my blog, lives in the State of Michigan, has AOL as an ISP, and uses IE 6.0 on a WinXP machine with a 1280x1024 resolution? Mail me, please (or post a comment).



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Wahnsinns Terrorangst

Dass der 11. September noch immer ein grosses Thema ist, daran hat man sich gewöhnt. Aber mittlerweile nehmen die Sicherheitsmassnahmen seltsame Formen an.
Seit dem 14. April dürfen keine Feuerzeuge bei Flügen in die USA mitgeführt werden. Lediglich Streichholzbriefchen (aber keine Streichholzschachteln) sind erlaubt, was zu schnellen Kontakten in den Raucherzonen der Flughäfen führt (durfte ich selbst miterleben), da viele diese neue Sicherheitsmassnahme nicht kannten und anschliessend feuer- und hilflos da standen.1
Auch neu ist, dass man sein Gepäck am ersten Flughafen auf US-Gebiet, auf dem bei Anschlussflügen zwischenlandet, sein gesamtes Gepäck auschecken und nochmal einchecken muss. Außerdem muss man sämtlich Metalldetektoren nochmals über sich ergehen lassen, selbst wenn - oder obwohl - man den Transferbereich des Flughafens nie verlassen hat.
Die Sicherheitsfirma von Delta Air hat folgende Regeln für einen Flug in und innerhalb der USA ausgesprochen:
- man darf nur noch die sich einem am nächsten befindende Toilette benutzen; Also, wenn alle naheliegenden Toiletten besetzt sind, darf man nicht mehr nach einer freien suchen.
- Gruppenbildung ist nicht erlaubt und wenn's doch passiert, wird man von einem/r Flugbegleiter/in freundlich aufgefordert, die Gruppe sofort aufzulösen
Man darf sich im Flugzeug also nur zwischen seinem Sitzplatz und der nächsten Toilette bewegen.

Okay, ich kann das alles nachvollziehen und diese Massnahmen kommen schliesslich auch meiner Sicherheit zu Gute. Aber man kann es auch deutlich übertreiben.

1 Ganz spontan fällt mir an dieser Stelle die flugsichere Nagelfeile von Samsonite ein, die ich in Stuttgart am Flughafen gesehen hatte. Die ist rundgefeilt (ha! Wortwitz!), hat also keine Spitze, und damit zugelassen.



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Für die Kino-Leute

Es gibt hier einen Werbefilm für irgend eine Versicherung. Und die haben die gleiche Hintergrundmelodie wie dieser Werbefilm bei uns im Kino für Juwelier irgendwas. Wo dieses Mädel im Blumenladen arbeitet und dann kommt ihr Freund rein und sie denkt 'Hach, endlich ein Heiratsantrag' und am Ende fällt der Verlobungsring in den Wassereimer. Die Welt ist wirklich klein. Sehr klein.

Da fällt mir noch ein: Wie war denn die Betriebsversammlung?



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Die ersten Bilder

Die ersten Bilder findet der geneigte Leser unter http://mushaboom.com/nawlins/illustrationen/. Da Corporate Design klappt aber noch nicht so richtig. Und Link rechts im Menü ('Inhalt') muss auch noch umgestellt werden.



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Querschnitt New Orleans

Basierend auf den Zahlen von 2003 gibt es folgende Fakten zu New Orleans:
Die Einwohnerzahl der Stadt beträgt 451 316 Personen wovon 46.1% männlich und 53.9% weiblich sind. Mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren ist N.O. mehr oder minder recht jung. Die Mehrheit (67.2%) der Einwohner ist schwarz oder afro-amerikanisch (US gesamt: 12.1%). Weisse sind mit 28.1% vertreten (US: 76.1%). Die restlichen Einwohner verteilen sich auf Indianer, Eingeborene aus Alaska1, Asiaten und andere.
Die Durchschnittsfamilie besteht hier aus 3.36 Personen und der Durschschnittshaushalt aus 2.49.
Das durschnittliche Haushaltseinkommen liegt bei $ 28 645 und damit deutlich unter dem US-Durschnitt von $ 43 564.

1 Was immer das auch sein mag.



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It's the law!

Was den Alkohol im Auto angeht, sind die USA sehr streng. Im Grunde gilt immer, dass keinerlei Alkohol im Wageninneren vorhanden sein darf, sondern in den Kofferraum gepackt wird. In manchen Staaten darf man Alkohol jedoch auch im Wageninneren transportieren, er muss dann allerdings original geschlossen sein d.h., kein offenes Bier.
In Louisiana ist das anders. Man darf offenen Alkohol im Wagen transportieren, allerdings muss dieser sich in einem Plastikbecher befinden und nicht in Flaschen.
Es gibt hier scheinbar auch einen Drive Thru für Daiquirie-Cocktails. Da bekommt man dann einen Daiquirie mit Deckel und den Strohhalm gibt's extra, damit man nicht während der Fahrt drinken kann.

Hier in New Orleans müssen angeblich die Feuerwehrautos bei einem Einsatz (sprich: auf dem Weg zum Brand) bei rot an der Ampel halten.



» 26 April 2005

Tagesgeschehen

Erste Wohnungsbesichtigung, erster Erfolg:
Heute habe ich mich um halb vier mit Christi getroffen, um ihr Zimmer zu besichtigen. Auch wenn es das Haus etwas weit weg vom eigentlich Arbeitsplatz liegt (ca. 6 km), habe ich es gleich genommen. Sehr günstig und sehr nettes Zimmer. Außerdem 'vererbt' Christi mir einen Teil der Möbel wie z.B. ihr Bett, ihre Kommode und etwas das aussieht wie der Rahmen eines Regals nur eben ohne Böden. Außerdem habe ich einen eingebauten Wandschrank, was ich sehr nützlich finde.
Neben mir wohnen dann noch zwei Mädels und ein Junge in der WG, letzterer zieht aber in einer Woche auch aus, wie Christi meinte. Einen WG-Hund gibt's auch und zwei Bäder - da sollte es dann keine Probleme geben.
Den Weg zur Arbeit werde ich dann wohl mit einem noch zu kaufenden Fahrrad oder dem Bus zurücklegen.

Anschliessend habe ich mich Timm, dem anderen Praktikanten, auf nen Kaffee getroffen. Er hat ne ganze Menge vom Verlag erzählt und ich bin mal wirklich gespannt, wie das am Montag so wird.
Christi hat sich dann gemeldet und gefragt, ob wir heute abend nicht weggehen wollen. Das haben wir dann gleich gemacht und dass ich von drei Budweiser (die es sicherlich nicht in sich haben) leicht angetrunken bin, schiebe ich einfach mal auf eine mangelnde Grundierung mit Essen und dem Jetlag. ;-)



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Der erste Bericht

Der erste Schritt, um sich hier niederzulassen: ein Handy! Hab ich gerade gemacht und mir dabei ein Stück Heimat gesichert. Die Telekom ist auch hier mit T-Mobile vertreten und jetzt habe ich ein Prepaid-Handy von denen. So'n Nokia mit komischer Tastenanordnung, aber was soll's es funktioniert.

Ansonsten ist das Wetter heute besser geworden. Es regnet schon mal nicht mehr, aber es reisst gerade auf und die Sonne ist zu sehen. Es windig und dadurch angenehm warm, um nicht zu sagen schwül. Sehr schwül. Meine Güte, 93% Luftfeuchtigkeit bringen wohl jeden zum Schwitzen, wenn man aus dem eher trockenen Europa kommt. Deswegen wurde hier gerade auch Unwetter-Warnung für den Raum New Orleans ausgegeben.
Man läuft auch immer gegen eine Wand, wenn man hier aus der Tür geht. Das Hotelzimmer ist dank einer rauschenden Klimaanlage auf 15°C runtergekühlt, was mir persönlich deutlich zu kalt ist, aber ich kann's nicht einstellen. Zum Schlafen gibt's dann auch nur drei dünne Decken und ich bin froh, dass ich noch zwei Decken aus dem Flugzeug mitgenommen habe. Ich muss wohl mal mit dem Manager reden. Ich hab mit dem Manager geredet, er hat sich auch gleich drum gekümmert und schon ist's angenehmer. Ein Mitarbeiter vom Hotel kam vorbei. Ein Afro-Amerikaner (p.c.!), sehr fröhlich und hilfsbereit. Ich hatte wirklich Probleme ihn zu verstehen.

Nebenher läuft übrigens der Fernseher und VH-1 bringt gerade einen 'Inside View' von 'Desperate Housewives' sehr nichtssagend und doch lustig. Unglaublich auch, wie schnell man sich an die Werbepausen gewöhnt, die ungeähr alle zehn Minuten für fünf Minuten kommen. Catherine Zeta Jones macht hier übrigens Werbung für T-Mobile, außerdem wird die örtliche Krankenschwester-Schule als echte Alternative zum vierjährigen Studium angepriesen und Autos waren angeblich so günstig wie nie.
Diese Klingeltonscheisse kommt hier auch - nur nicht so grellbunt und tausenmal hintereinander. Ich könnte mir jetzt Ciaras 'Goodies' bestellen. Hm...



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Der erste Eintrag

Nawlins heisst Nawlins, weil der Name New Orleans hier so ausgesprochen wird (zumindest von manchen). Korrekt ausgesprochen liegt die Betonung übrigens auf ORleans und nicht wie im Deutschen auf orlEAns.



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Das ist Nawlins!, ein Weblog für Berichte und Erzählungen während meines Praktikums in New Orleans, Louisiana, USA.

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dankeschön











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